Christi Himmelfahrt am 14. Mai – Christus kehrt zum Vater zurück
Vierzig Tage nach Ostern feiert die Kirche das Hochfest Christi Himmelfahrt. Es gehört zu den großen Festen des Kirchenjahres und steht in engem Zusammenhang mit der Auferstehung Jesu Christi.
Nach seiner Auferstehung erschien Jesus seinen Jüngern und stärkte sie im Glauben. An Christi Himmelfahrt wird er vor ihren Augen zum Vater erhoben. Damit endet die Zeit der Erscheinungen des Auferstandenen.
Das Fest bedeutet jedoch keinen Abschied Jesu von den Menschen. Christus bleibt gegenwärtig – in seinem Wort, in den Sakramenten und in seiner Kirche. Zugleich schenkt seine Himmelfahrt Hoffnung: Jesus geht uns voraus und öffnet den Weg zum ewigen Leben.
Die drei Tage vor Christi Himmelfahrt begeht die Kirche traditionell als Bitttage. In Bittprozessionen und gemeinsamen Gebeten bitten die Gläubigen um Gottes Segen für die Felder, die Arbeit der Menschen, eine gute Ernte und um Bewahrung vor Not und Unheil. Zugleich bringen die Bitttage zum Ausdruck, dass der Mensch letztlich auf Gottes Hilfe und Führung angewiesen bleibt.
Für Katholiken ist Christi Himmelfahrt deshalb ein Fest der Hoffnung und der Freude. Unser Blick wird auf das Ziel unseres Glaubens gerichtet: die Gemeinschaft mit Gott.
Am Hochfest Christi Himmelfahrt feiern wir in der Stiftskirche um 8:30 Uhr das Konventamt sowie um 18:30 Uhr das feierliche Hochamt.
Herzlich laden wir zur Mitfeier der Liturgie ein.



