Maria Heimsuchung am 2. Juli – Hochfest im Zisterzienserorden
Am 2. Juli feiert der Zisterzienserorden das Hochfest der Heimsuchung Mariens. Die Kirche erinnert an den Besuch der Gottesmutter Maria bei ihrer Verwandten Elisabeth. Als sich die beiden begegnen, hüpft Johannes der Täufer vor Freude im Leib seiner Mutter, und Elisabeth erkennt im Heiligen Geist Maria als die Mutter des Herrn.
Die Heimsuchung zeigt Maria als Vorbild des Glaubens und der Nächstenliebe. Sie macht sich auf den Weg, um Elisabeth zu helfen, und bringt zugleich Christus zu den Menschen. Die Kirche sieht in Maria zudem die neue Bundeslade: Wie einst die Bundeslade die Gegenwart Gottes trug, trägt Maria den menschgewordenen Sohn Gottes in ihrem Leib.
Im Zisterzienserorden wird dieses Fest als Hochfest gefeiert. Auch die übrigen Marienfeste erhalten einen höheren liturgischen Rang. Damit bringt der Orden seine besondere Verbundenheit mit der Gottesmutter Maria zum Ausdruck, die seit den Anfängen des Zisterzienserordens als Patronin und Vorbild des monastischen Lebens verehrt wird.



